Archive für August 2006

Beduine - Mein Spitzname und wie ich dazu kam

Also den Spitznamen “Beduine” habe ich seit dem DTM Rennen in Nürnberg 2006!
Also ich beginne dann mal mit der Story:

Es war an einem heißen Sonntag im Juli! Zwischen dem Warm-Up der DTM und den nächsten Rennen waren 3h Pause. Da stellte ich mir die Frage “Was machst du in dieser Zeit?”. Ich beschloss mich erstmal in Richtung Fahrerlager zu gehen. Da sah ich beim Info-Stand von Hermes Logistik einen Fahrsimulator. Den ich natürlich ausprobieren musste.

Danach ging ich weiter und erinnerte mich daran, das ein Paar Leute die ich kenne zu “Meet the Drivers (Treffe die Fahrer)” bei Mercedes-Benz gehen wollten. So entschloss ich mich da auch hinzugehen. Dort angekommen stellte ich mich in die Reihen und versuchte meine Leute zu Finden. Ich fand sie auch, nur sie standen bis vorne und ich bis hinten.
Dann gings los, irgendwann gingen ein Paar Leute und kurz vorm Ende war ich dann vorne. Dann stand ich hinter “Sabe” und tippte sie an, die erst einmal erschrak Am Ende von “Meet the Drivers”, konnte man noch an Niki Lauda und Norbert Haug Fragen stellen. Ich meldete mich, da ich auch was Fragen wollte. Dann meinte der Florian König (Moderator bei der Formel-1 auf RTL), der dieses Event Moderierte so jetzt noch eine Frage von den jungen Mann im Beduinen Look! (Ich hatte mir wegen der Hitze meine Audi Fahne unter mein Cap geklemmt und sah aus wie ein “Scheich”).
Und da war er auch schon da mein neuer Spitzname, der von einem VIP stammt.

Gez.

Andreé Müller

Upps, Verfahren oder auch die Fahrt zum Volksfest, welches ich nie erreichte

Gestern Abend wollte ich mal kurz das Rudolstädter Vogelschießen besuchen (das größte Volksfest in Thüringen)

Ich habe mein Fahrrad genommen und bin zum Bahnhof unseres Ortes gefahren (ca. 3-5Min. mit dem Fahrrad) Dort stieg ich in den Zug nach Saalfeld. Nach 7Minuten Zugfahrt war ich in Saalfeld.
Ich bin 18.50Uhr in Saalfeld angekommen. Dort wollte ich 19.25Uhr in den Zug nach Rudolstadt einsteigen, der auf Gleis 2 abfährt.
Gewohnheitsgemäß stieg ich in den Zug der auf Gleis 2 stand. 8 Minuten später fuhr der Zug los. „Wieso fährt der Zug jetzt schon und warum fährt er in die Verkehrte Richtung“, dachte ich mir. Dann fiel es mir ein. Der Zug in dem ich Saß, war der Zug, der in die Gegengesetzte Richtung (Zug fährt nach Lichtenfels) fuhr. Ich stieg an der nächsten Station „Breternitz“ aus, die der Zug um 19.03Uhr erreichte.
Ich war Froh das ich mein Fahrrad dabei hatte. Ich schwang mich aufs Fahrrad und fuhr Richtung Saalfeld. Ich fuhr in Richtung Hauptstraße. Nach Saalfeld waren es von dort 6km, dann noch mal 1,5km bis zum Bahnhof.
Ich fuhr los. Die erste hälfte ging es nur bergauf und die zweite Hälfte ging es dann bergab, was mir natürlich besser gefiel.
Als ich am Schokoladenwerk in Saalfeld war, öffnete sich der Himmel und es ging ein Starker Regenschauen runter.
Ich hielt an und zog mir einen Pullover an. Dann fuhr ich weiter. Einen kurzen Augenblick später sah ich sie, die Rettende Unterführung. Ich wartete bis die Straße Frei war und fuhr dann in die Unterführung. Dort wartete ich etwa 5Minuten bis der Regen etwas nachließ dann fuhr ich weiter. Mein Vorderrad, schleuderte Wasser in di Luft, als sei es ein Wasserrad. Kurze Zeit Später kam ich an meiner alten Schule vorbei, jetzt kannte ich den Weg zum Bahnhof auswendig, denn ich bin ihn ja jeden Tag einmal hin und einmal zurück gelaufen. Ich war ca. 19.30Uhr am Bahnhof in Saalfeld. Der Zug nach Rudolstadt war weg. Hätte es nicht geregnet, dann hätte ich den Zug noch geschafft. Durchnässt wie ich nun war, wartete ich bis der Zug nach Erfurt eintraf. 19.40Uhr kam dann der Zug nach Erfurt, der 20.20Uhr nach Erfurt zurückfährt. Ich setzte mich in den Zug und wartete bis er abfährt. 20.30Uhr war ich dann wieder Zuhause, denn mit nassen Klamotten wollte ich nicht nach Rudolstadt und so ging eine aufregende Reise zum Volksfest (na gut bis dahin kam ich ja nicht) zu Ende

 

Gez.
Andreé Müller

DTM auf dem Nürburgring - ARD nein Danke

Heute war es mal wieder Zeit für die DTM.
Diesmal geht es auf der Sprint Variante des Nürburgrings um Punktejagd.
Audi hofft nachdem man auf dem Nürnberger Norisring haushoch Unterlegen war, das man beim Renne auf dem Nürburgring wieder Gewinnen kann.
Nachdem Ende des Qualyfyings, sicherte sich Audi Pilot Tom Kristensen die Pole Position, allerdings hatte keiner mehr daran gedacht, das Bruno Spengler noch auf einer schnellen Runde war und er fuhr dann auch Bestzeit somit ging die Freude und der Jubel rüber zu Mercedes.
Ich war Trotzdem mit dem Ergebnis zufrieden und war für das Rennen ganz fest im Glauben, das Tom das Rennen gewinnt.
Die Realität sollte uns aber eines besseren belehren.
Tom vermasselt den Start und legt fast einen Frühstart hin, was ihn schon einmal (in Oschersleben letztes Jahr) einen Sieg gekostet hat.
Der Start wurde auf nasser Strecke ausgetragen.
Bei Stippler brach die Aufhängung, dies ist schon die dritte Aufhängung die an einem Audi in diesem Jahr zu Bruch geht. In Hockenheim erwischte es Ekström, dann in Brands Hatch brach die Aufhängung an dem Audi A4 von Tom Kristensen, der zu diesem Zeitpunkt Souverän in Führung lag.

Am Ende sicherte sich Bruno Spengler seinen 2. DTM Sieg und das noch in Folge.

Aber Schlimmer als die Niederlage der Ingolstädter war wieder einmal die Übertragung der ARD.
Vom Qualyfying bekam man mal wieder nur die letzte hälfte zu Sehen. Den Start zeigte die ARD mal wieder nicht, da man lieber die Strecke erklären lässt. Es ist schon Rekordverdächtig. Mann beginnt die Übertragung 15Minuten vor dem Start und bekommt es nicht auf die Reihe den Start zu zeigen. Naja, von einer guten DTM Übertragung kann man solange die ARD die übertragungsrechte hat nur Träumen!

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